Zukunftsprojekte

MICHELLE-B von TGV-Rocket

Die Raketenmotoren von MICHELLE-B brennen nur 80 Sekunden, danach folgt ein freier Flug bis zu der Höhe von 104 Km. Nach einigen Minuten gewinnt die Erdanziehungskraft wieder die Oberhand und die kleine Fähre fällt in Richtung Erde, gebremst von einer Art Schutzschild das sie vor der Überhitzung schützt. Foto

 

XVan2001 von Pan Aero

Diese Fähre kann von jedem Flughafen aus abheben und wird mit einem Düsenantrieb bis in 11 Km. Höhe geschleudert. Danach werden die Raketenmotore gezündet - sie funktionieren bis das kleine Schiff 50 Km. erreicht, danach folgt der freie Flug bis zu einer Höhe von über 100 Km. XVan2001 soll eine Länge von nur 10,4 m. und ein Gewicht von nur 1800 Kg. haben. Foto

 

Cosmos Mariner von Lone Star Space

Wie XVan2001, hebt Cosmos Mariner ebenfalls von einem normalen Flughafen ab und erreicht die Stratosphäre nur mit Hilfe seiner 2 Düsenantriebe. Danach wird der Raketenmotor gezündet  - er brennt für etwa 130 Sekunden und bringt das Fluggerät in bis zu 100 Km. Höhe wo es für etwa 100 Sekunden bleibt. Foto

 

Eclipse Astroliner von Kelly Space

Angetrieben von einem Raketenmotor der mit Flüssigsauerstoff und Kerosen funktioniert, startet die Raumfähre von einem normalen Flughafen und, ähnlich wie das Space Shuttle, koppelt sie den Treibstofftank in der oberen Atmosphäre ab um weiter mit einem eingebauten Raketenmotor zu fliegen. Anders als bei anderen Projekten, erreicht Eclipse Astroliner sogar eine Höhe von über 180 Km. Foto

 

Aurora von Funtec Systems

Ähnlich wie die anderen Raumfähren hebt Aurora ebenfalls von einem Flughafen ab, angetrieben von einem Motor der mit Wasserstoffperoxid und Kerosen funktioniert. Nach erreichen einer Höhe von über 100 Km. fängt der Wiedereintritt an, mit einem Winkel der anfangs recht steil ist aber langsam kleiner wird und eine sanfte Landung erlaubt. Foto

 

The Space Tourist von Discraft Corporation

Dieses UFO-förmige Fluggerät hat keine Raketenmotoren sondern nur normale Düsenantriebe die zusätzlich Luft nach hinten schleudern bis das Gerät Mach 10 erreicht (!!!) - in der oberen Atmosphäre!!! Nachdem die Luft zu dünn geworden ist folgt der freie Flug bis zu einer Höhe von 100 Km., gefolgt von einem flugzeugähnlichen Wiedereintritt. Foto

 

daVinci von The DaVinci Project

daVinci ist eine 2500 Kg. schwere Rakete die anfangs von einem Luftballon bis in die obere Atmosphäre getragen wird. Danach startet der mit Kerosen und Flüssigsauerstoff getriebene Raketenmotor und bringt daVinci bis in 120 Km. Höhe, wo sie für einige Minuten bleibt. Beim Wiedereintritt wird ein Schutzschild benutzt das die Rakete und die Insassen vor Überhitzung schützt. Die Landung erfolgt GPS-gestützt mit Hilfe eines Fallschirms. target="_blank"Foto

 

Ascender von Bristol Spaceplanes

Ascender ist ein kleiner Jetflieger der doppelt angetrieben wird, mit einem Düsenantrieb und mit einem Raketenantrieb. Er kann von jedem Flughafen abheben und erreicht in 8 Km. Höhe Schallgeschwindigkeit - danach wird der Raketenmotor gezündet bis das Fluggerät 2,8 Mach erreicht, mit welcher Geschwindigkeit es weiterfliegt bis in eine Höhe von über 100 Km. Foto

 

Canadian Arrow

Canadian Arrow ist eine formschöne Rakete mit Fenstern deren Motor nur etwa 55 Sekunden brennt, genug aber um die Touristen bis an die Grenze des Weltalls zu bringen. Nach erreichen der Maximalhöhe steuert der Pilot das Schiff in Richtung Erde - gelandet wird mit Hilfe von 3 Fallschirmen. Foto

 

Gauchito von Pablo de Leon

Gauchito ist ebenfalls eine formschöne Rakete die von 4 Motoren angetrieben wird und 120 Km. Höhe erreicht bei einer Beschleunigung von max. 3,5 G. Nach 5 Minuten Schwerelosigkeit folgt die Wiedereintrittsphase in der wie bei anderen Projekten, ein thermales Schutzschild benutzt wird. Foto

 

Das sind einige Projekte die ausschliesslich konventionelle Antriebssysteme benutzen um Touristen ins All zu befördern. Aber die Antriebe für die nächste oder übernächste Generation von Raumfähren wurden bereits erfunden und funktionieren! Jeder Hobbybastler kann mit bescheidenen Mitteln ein eigenes Funktionsmodell bauen, das theoretisch bis ins Weltall fliegen kann (genügend Energie vorausgesetzt)

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